Pfarrer Bek-Beier lenkte die Aufmerksamkeit darin in die doppelte Bedeutung der "Mauern". Während Deutschland den 29. Jahrestag des Mauerfalls feiert, werden andernorts neue Mauern errichtet. Dabei erinnerte er auch an Martin Luther, der insbesondere nach dem Wormser Reichstag den wohltuenden Segen einer schützenden Burgmauer erfahren durfte. Dieses Bild führte die Schäferkirche, die Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung Rothenburgs ist, der Gemeinde sichtbar vor Augen. Zugleich wies er auf die Gefahr jeder Mauer hin: jeder Schutz nach innen ist zugleich Abgrenzung nach außen; auch das kann zur Zeit vielerorten erfahren werden.
Nach der Besichtigung des Schäfermuseums und der Befestigungsanlagen ging's weiter nach Tauberrettersheim. Hier erwartete uns im "Hirschen" nicht nur ein leckeres Mittagessen. Die alte Tauberbrücke war wie geschaffen für ein Gruppenphoto mit Weinberg.
Im Anschluß führte unser Weg nach Weikersheim, wo das beachtliche Barockschloß besichtigt wurde. Im Rittersaal übten wir uns in höfischem Benimm.
Unsere letzte Station war der berühmte Riemenschneideraltar in der ehemaligen Wallfahrtskirche Kreglingen. Vor ihm beschlossen wir den Tag mit einer kurzen Andacht, bevor uns unser Bus sicher zurück nach Hause brachte.

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