Von den persönlichen Wünschen, die meist am Anfang jeder Hoffnung stehen, über die Geduld, die im Leben auch immer wieder mit dazugehört ging's bis zum Anker. Der steht als Symbol für die Hoffnung auf Gott, die wie ein starker Anker im Leben hält. Die 11Uhr11-Gottesdienste sind ein gemeinsames Projekt der Kirchengemeinden Kammerstein und Barthelmesaurach. Folgerichtig fand an diesem Sonntag in beiden Gemeinden auch kein weiterer Gottesdienst statt. "Wir wissen, dass es schwierig ist, alle Interessen und Glaubensansichten zweier vielfältiger Dorfgemeinden unter einen Hut zu bringen", erklärt Pfarrer Stefan Merz dazu. "Aber wir versuchen es trotzdem immer wieder."

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Und die Gottesdienstgemeinde gab dem Versucht durchaus Recht: Vom Krabbelkind bis zum 80jährigen, von Neppersreuth bis Günzersreuth und von den "üblichen Verdächtigen" des sonntäglichen Kirchgangs bis zu eher seltenen Gästen war alles vertreten. Und auch wenn die äußeren Formen mit Band und englischen Liedern eher die junge Gemeinde ansprach, die Verkündigung bot für alle Alters- und Glaubensgruppen ihre Ankerpunkte.
Auch für das kommende Jahr sind wieder drei 11Uhr11-Gottesdienste geplant, der nächste für Anfang März.