Gemeindefahrt auf den Spuren der Deutsch-Deutschen Geschichte

Unsere diesjährige Gemeindefahrt führte uns auf die Spuren der Deutsch-Deutschen Geschichte. Den Anfang machte einer "Grenz"-Andacht im oberfränkischen Benk, zu der uns die erweiterte Familie Hofer empfing. Anschließend ging's (über ein leckeres Mittagessen, versteht sich) nach Mödlareuth. Das kleine Dorf, halb in Franken, halb in Thüringen gelegen, war während der DDR-Zeit durch eine Mauer geteilt. Heute erinnert ein Deutsch-Deutsches Museum mit Film und Ausstellungsstücke an diese bittere Epoche der Geschichte. Außerdem vermitteln begehbare Grenzanlagen einen anschaulichen Eindruck der bedrückenden Teilung unseres Landes.

Vertieft wurden die Eindrücke vor Ort durch Zeitzeugenberichte: Pfarrer Stefan Merz kommt selbst aus einer Ost-West-geteilten Familie. Erinnerungen an Grenzkontrollen, Schikanen und Repressalien, an die Flucht der (Groß-) Eltern aus der DDR und den "grünen Grenzverkehr" bis zum Bau des Zaunes bereicherten die Fahrt. Zur selischen Erholung ging's von dort weiter nach Bayreuth. Der Röhrenweiher erwartete uns mit herbstlicher Natur und einem kleinen Zoo - ideal  für einen gemütlichen Entspannungsspaziergang, den jeder nach dem eigenen Tempo gestalten konnte. Nach dem Abendessen traten wir - gut genährt an Leib und Seele - den Heimweg an.

Ein Riesendank an die Organisatoren, allen voran Heinz Hofer und Georg Hechtel sowie unseren Posaunenchor.